Einsatzgebiet „VIEHOFEN“

 

Der Stadtteil Viehofen liegt im Norden der Landeshauptstadt und ist seit der Eingemeindung 1923 eine Katastralgemeinde. Östlich bildet die Traisen eine natürliche Abgrenzung und westlich die Kremser Landstraße (L 100). Zwischen dem bebauten Gebiet, welches die Kremser Bahn abgrenzt und der Traisen liegen die weit über die Stadtgrenzen bekannten Viehofner Seen samt umschließender Au. Auf einer Fläche von 8,1 km² leben in zirka 1.500 Haushalten über 7.000 Einwohner.
Industrieobjekte befinden sich, seit der Schließung des Glanzstoffwerkes, nicht mehr in Viehofen. Jedoch ist das Bild geprägt von zahlreichen Gewerbebetrieben und dem drittgrößten Einkaufszentrum Niederösterreichs.

 

 

EINKAUFSZENTRUM TRAISENPARK Die Fläche der Shoppingmall beträgt ~ 24.000 m². Hinzu kommen noch Fläche der Lager, Technik, Anlieferung und die Parkfläche. Werden all diese zusammengerechnet erscheint eine unglaubliche Zahl von 96.000 m². Alleine das 4 stöckige Parkhaus bietet für 1.000 Pkw eine Abstellmöglichkeit.

Gegenüber des EKZ Traisenpark liegt das Fachmarktzentrum Traisencenter. Mit 30 Shops, 10 Wohnungen und ca. 600 Parkplätzen bildet es einen weiteren Gefahrenschwerpunkt. Erleichternd ist hier sicher die räumliche Trennung der Gebäudekomplexe.

 MÖBELHAUS MÖMAX Aus dem alten Gebäude des XXXLutz wurde der neue Mömax samt Möbelix. Neben der Einkaufs- und Ausstellungsbereiche beinhaltet das Gebäude ein 2 stöckiges Lager.    

Seit über 20 Jahre besteht der Markt im Ortsteil Viehofen. Hier ist es schon zu einem Großbrand in den späte 80iger gekommen. Trotz des Alters ist im Bereich des Brandschutzes alles auf neuesten Stand der Technik. Was mit dieser großen Fläche passiert wenn der Neubau im Ortsteil Stattersdorf abgeschlossen ist, kann jetzt noch nicht gesagt werden.

Neben den beschriebenen Hotspots befinden sich weitere namhafte Gewerbebetriebe wie die Großbäckerei HAGER, die Firma MALEREI SCHMIED AG und die LAGERHAUS Werkstätte mit dem STEYR CENTER SÜD im Ortsteil. Weiteres sind zwei Volksschulen, eine Mittelschule, drei Kindergärten, eine Müllsammelstation, zwei Tankstellen, landwirtschaftliche Betriebe sowie mehrere große Wohnhausanlagen, teilweise mit Tiefgarage welche ein nicht unwesentliches Gefahrenpotenzial darstellen, im zu betreuenden Gebiet. Neben den bereits erwähnten Objekten startet gerade am Gelände der alten Spitzenfabrik der Bau einer betreuten Wohnstadt welche den Namen „LIVING CITY“ trägt. Diese stellt nach Fertigstellung, welche auf Etappen geschieht und mit einem Wohnblock bereits in Betrieb ist, auf Grund der zukünftigen Bewohner und Weitläufigkeit ein hohes Gefahrenpotenzial dar. Neben all diesen Betrieben und Einrichtungen geht aus der idyllischen und beruhigend wirkenden Landschaft der Viehofner Seen ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial aus. Schlechte Erschließung (Lkw befahrbare Straßen), verparkte Zufahrtsstraßen und große Menschenmengen, vor allem in den Sommermonaten, führen zu einem erhöhten Risiko.