Entstehung der FF St. Pölten - Viehofen
Die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Viehofen wurde im Jahr 1874 gegründet. Viehofen bildete mit Ragelsdorf und Weitern eine eigenständige Gemeinde.
In den Jahren 1872 und 1873 wüteten verheerende Brände in Ragelsdorf. Die Vertreter der damaligen Gemeinde Viehofen sahen sich veranlaßt, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Der Gemeinderat wandte sich an den Gründer der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten, Prof. Karl Schneck, mit der Bitte auch in Viehofen eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen.
Prof. Karl Schneck stellte sich mit Rat und Tat zur Verfügung und wurde auch Gründer der Freiwilligen „Turnerfeuerwehr“ Viehofen.
Ihm zur Seite standen Reichsgraf Franz von Kuefstein - Schloßherr zu Viehofen, Josef Schlögl - Bauer aus Ragelsdorf, Michael Gleiss - Bauer aus Weitern und Bürgermeister, Anton Schwarz - Bauer aus Ragelsdorf, Gustav Penn - Besitzer der Hammerschmiede zu Viehofen, sowie Leopold Schlögl und Ignaz Schlosser. Weitere Namen konnten leider nicht mehr festgestellt werden.
Der Gründungstag fiel auf den 12. Juli 1874. Reichsgraf Franz von Kuefstein wurde der erste Hauptmann.
Mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Viehofen wurde eine Zweigstelle in Ragelsdorf errichtet. Zum Leiter derselben bestellte man Herrn Anton Schwarz.
Unsere Wehr im 19. Jahrhundert:
Die ersten drei Jahre stand der Wehr Reichsgraf Franz von Kuefstein vor. Ihm folgte der Besitzer der Hammerschmiede Gustav Penn, der die Wehr von 1877 bis 1881 führte.
Nach Gustav Penn übernahm 1881 der Direktor der Spitzenfabrik Herr Josef Nettl die Führung der Wehr. Er stand 15 Jahre der Feuerwehr Viehofen vor.
Laut Gemeinderatsbeschluss vom September 1881 wird der Löschbereich für die Viehofner Feuerwehr neu festgelegt. Er erstreckt sich, außer Viehofen, Ragelsdorf und Weitern auch auf die Gemeinden Mamau, Hain sowie Ober- und Unterradlberg.
Im September 1889 fand der Bezirksfeuerwehrtag in Viehofen statt.
Hiezu sei festgestellt, daß seit 1894 neben den Ortsfeuerwehren Viehofen und der Filiale Ragelsdorf, auch eine Fabriksfeuerwehr in der Spitzenfabrik unterhalten wurde.
Am 27. November 1898 wurde einstimmig beschlossen, der Feuerwehr Viehofen als Anerkennung ihrer eifrigen Tätigkeit ein neues Spritzenhaus anläßlich des 25-jährigen Jubiläums zu erbauen
1900 - 1945
Der Vorstand der Stadtgemeinde St. Pölten hat an die Gemeinde Viehofen ein Schreiben gerichtet, in dem die Einverleibung Viehofens gefordert wurde.
Bis zum Jänner 1926 war Franz Steindl Hauptmann der Ortsfeuerwehr. Er wurde auf Grund seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Er verstarb am 23. September 1931.
Am 11. Jänner 1926 übernahm Stefan Grell, Schullehrer an der hiesigen Volksschule, die Führung der Wehr, welche er bis zum 11. Jänner 1930 inne hatte. Grell war auch Oberleutnant der Reserve und hatte sich während des Weltkrieges mehrmals ausgezeichnet. In seiner Zeit, hat sich die Zweigstelle Ragelsdorf von der Freiwilligen Feuerwehr Viehofen losgelöst. Die erste Motorspritze wurde ebenfalls unter Hauptmann Grell erworben.
Mit 11. Jänner 1930 wurde der Landwirt Karl Kurzmann mit 33 Stimmen zum Hauptmann gewählt. Kaum hatte er die Führung übernommen, wurde bereits das Telefon in das Gerätehaus eingeleitet. Der nächste Schritt war die Anschaffung eines Rüstwagens. Über die Firma Rosenbauer wurde ein gebrauchtes Fahrzeug vom Typ Steyr 12 angekauft.
In den Jahren 1932 und 1933 sind Gespräche wegen der Auflösung der Fabriksfeuerwehr der Spitzenfabrik und Aufnahme in die Ortsfeuerwehr im Gange. Mit 1. November 1933 werden laut vorgelegter Liste die Mitglieder der Fabriksfeuerwehr aufgenommen.
Im Mai 1936 wurde über Antrag des Kameraden Josef Aram der einstimmige Beschluß gefaßt eine Jugendfeuerwehrgruppe aufzustellen. Acht Jugendliche hatten sich im Gerätehaus eingefunden und waren mit Begeisterung bei der Sache. Unter ihnen befand sich auch der spätere Kommandant und Gastwirt Ferdinand Kuback.
Wie trostlos die Arbeitslage in Viehofen war, zeigte ein Einbruch am 2 Dezember 1936 im Gerätehaus. Aus dem Rüstwagen wurde das gesamte Werkzeug gestohlen. Kommandant Kurzmann legte im Jahre 1938 aus gesundheitlichen Gründen die Führung der Wehr nieder. Mit überwältigender Mehrheit wurde Franz Schramm, in den letzten Jahren schon die rechte Hand von Hauptmann Kurzmann, zum Kommandanten gewählt.
Durch den Anschluß an Hitlerdeuschland im Jahre 1938 wurde aus dem Verein Feuerwehr eine „Feuerschutzpolizei“ welche bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges so bestehen blieb.
1946 - 1989
Am 8. Jänner 1946 trafen sich 10 Männer, welche aus ihren Reihen das Kommando wählten. Franz Schramm übernahm wieder die Führung und den Aufbau der Wehr. Ihm zur Seite standen Josef Morawetz, Karl Steindl, Johann Reiterer, Josef Humpelstätter, Anton Dorn sen., Franz Hintersteiner, Leopold Havlicek, Josef Aram und Hans Zesch.
Das Einzige, das die Wehr damals ihr Eigen nennen konnte, war der von Kamerad Josef _Aram in den Wirren der letzten Kriegstage sicher gestellte Steyr 12. Ansonsten mußte mit nichts begonnen werden. Keine Aggregate, keine Schläuche, keine Uniformen, alles war weg.
Schon am 1. Juli 1947 waren 21 Aktive und 3 Schutzmänner am Wiederaufbau beteiligt. Im Mai 1948 wurde auf Grund eines Kommandobeschlusses die Dienstkriegszeit der Jugendgruppe als Feuerwehrdienstzeit voll anzurechnen, beschlossen. Die begonnene Renovierung des Gerätehauses konnte im selben Jahr abgeschlossen werden. Die Mannschaft wurde mit neuen Uniformen eingekleidet.
Das Jahr 1950 brachte eine neue feuerwehrinterne Mannschaftseinteilung. Die Wehr wurde in 2 Züge aufgeteilt.
Von der Firma Rosenbauer wurde durch ein Tauschgeschäft eine neue Tragkraftspritze der Type RW80 erstanden.
Am 12. Juni 1954 errang die Viehofner Wettkampftruppe bei den Landesfeuerwehrwettkämpfen in Stockerau das Leistungsabzeichen in Silber.
Im April 1956 befaßte sich das Kommando abermals mit der Beschaffung eines neuen Fahrzeuges. Es wurde der Ankauf eines Gebrauchtfahrzeuges überlegt. Rabus und Frau Hofholzer, der außer Dienst gestellte Steyrer 370 der Wehr zum Geschenk gemacht. Die Firma Speiser aus Ratzersdorf wurde beauftragt, die notwendigen Umbauarbeiten durchzuführen.
Am 4. August 1957 konnte das neue Löschfahrzeug, welches zusätzlich mit einer Vorbaupumpe ausgestattet wurde, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung geweiht und in den Dienst gestellt werden.
Altbürgermeister Dr. Steingötter wurde am 15. Jänner 1961 zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Viehofen ernannt. Im Jahr 1962 befaßt sich das Kommando mit dem Ankauf eines leichten Löschfahrzeuges. Tatsächlich konnte im Oktober 1962 von der Firma Medec in St. Pölten ein gebrauchter FK1000 angekauft werden. Anfangs Dezember 1962 ging der Ruf durch ganz St. Pölten: „Der Dom brennt!“. Großalarm wurde ausgelöst und auch Viehofen mußte bei Kälte und Schnee vier Stunden ununterbrochen mit anderen Feuerwehren die Brandbekämpfung aufnehmen.
Eine wesentliche Änderung im Kommando der Feuerwehr trat im Jänner 1968 ein. Die beiden Kommandant-Stellvertreter Dorn und Steindl ziehen sich aus gesundheitlichen Gründen und ihres Alters wegen zurück. Ebenso schied auch Zahlmeister Hans Zesch aus dem Kommando aus. Zum Stellvertreter des Kommandanten Franz Schramm wurde Gastwirt Ferdinand Kuback gewählt, zum Verwalter wurde der auch noch heute amtierende Gerhard Kotzmann bestimmt. In dieser Funktion dient er seit nunmehr 31 Jahren unserer Feuerwehr.
Nach Sicherung der Finanzierung wurde mit Herrn Gen.Direktor Ding. Rabus wieder Verbindung zum Ankauf eines Fahrzeuges aufgenommen. Seiner tatkräftigen Unterstützung ist es zu verdanken, daß die Feuerwehr ein TLF2000 der Type Steyr 586 mit Allradantrieb und Seilwinde zu einem erschwinglichen Preis ankaufen konnte. Im Frühjahr des kommenden Jahres 1969 sollte die Auslieferung erfolgen. Im August 1969 konnte das neu erworbene Tankfahrzeug geweiht und in den Dienst gestellt werden. Die Feuerwehr verfügte ab sofort über 3 Einsatzfahrzeuge, deren Unterbringung im alten Gerätehaus fast nicht mehr möglich war. Im Kommando beschäftigte sich nun mit dem Gedanken eines Neubaus.
Kommandant Franz Schramm hatte das 70. Lebensjahr vollendet und legte die Führung der Wehr in jüngere Hände. Durch 33 Jahre hat er das Geschick der Wehr geleitet und war an deren Aufbau maßgeblich beteiligt. Zu seinem Nachfolger wurde am 23. Jänner 1971 Ferdinand Kuback gewählt. Dorn Anton jun. wurde stellvertretender Kommandant, Gerhard Kotzmann Verwalter und Kuback Johann Verwalter-Stellvertreter. Wie schon im Jahre 1971 wurde Anfangs Jänner 1972 bei der Mitgliederversammlung auf die Notwendigkeit der Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses hingewiesen. Baubeginn war mit dem Aushub für die Grundfestung am 1. Oktober 1972. Am 28. Oktober 1972 konnte der Rohbau bis zur Gleiche fertig gestellt werden. Für den Bau des Feuerwehrhauses wurden damals von allen Kameraden ca. 5.000 Arbeitsstunden aufgewendet. Es gab aber auch viele Helfer aus der Bevölkerung. Nach Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses konnte das alte Gerätehaus, welches 1899 erbaut wurde, abgetragen werden.
Im Zuge des 100 Jahr-Jubiläums wurde am 28. Juli 1974 das Feuerwehrhaus offiziell bei einem Festakt seiner Bestimmung übergeben.
Nachdem die Hürde „Gerätehaus-Neubau“ bewältig war, machte das Kommando sich zur Aufgabe, den Fuhrpark zu vergrößern. Im Mai 1975 wurde ein Mannschaftstransportfahrzeug, welches auch als Kommandofahrzeug benutzt werden konnte, angekauft.
Am 30. Mai 1978 wurde die Stadtfeuerwehr zu einem „Kellerbrand“ gerufen. Der Alarm wurde auch an die Feuerwehren Wagram und Viehofen weitergeleitet. Die als erster eingetroffenen Männer der alarmierten Feuerwehren begaben sich sofort in den Keller um den Brand zu löschen. Kaum hatte man mit den Löscharbeiten begonnen, kam es zu einer heftigen Explosion. Die im Keller befindlichen Männer wurden schwerstens verletzt. Sie erlitten so starke Verbrennungen, daß an ihrer Genehsung gezweifelt wurde. Durch die verheerende Explosion wurde der Verwalter der FF Wagram, ...... Hayden, ein Vater von 4 Kindern, sofort getötet, der Kommandant der FF Wagram Herr ...... Gschwendenwein schwerstens verletzt. Im Krankenhaus wurde Katastrophenalarm gegeben und alles zur Verfügung stehendes Personal einberufen damit die Verletzten mit ihren schweren Verbrennungen schnellstens versorgt werden konnten. Seitens der Feuerwehrzentrale mußte ebenfalls Katastrophenalarm gegeben werden, um die verletzten und ausgefallenen Kräfte ersetzen zu können. Der sich ausbreitende Brand mußte doch eingedämmt werden, was nach Abschaltung der Gaszufuhr, welche zur Explosion führte, auch gelang. Außer Kamerad Hayden erlag 14 Tage später Kommandant Gschwendenwein seinen Verletzungen. Dies war eines der bisher schwersten Unglücke in der Geschichte des St. Pöltener Feuerwehrwesens.
Anstelle des Löschfahrzeuges FK1000 wird 1980 durch das Kommando der Beschluß gefaßt, ein neues Löschfahrzeug anzuschaffen.
Bei der 107. Mitgliederversammlung am 14.1.1981 wurde das Kommando neu gewählt. Neuerlich trat eine Verjüngung des Kommandos ein. Kommandant Ferdinand Kuback hat von einer Wiederwahl Abstand genommen. An seine Stelle traten sein bisheriger Stellvertreter Dorn Anton jun. und an die Stelle des stellvertretenden Kommandanten Gänger Hermann. Ferdinand Kuback wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.
In diesem Jahr wurde auch das neue Löschfahrzeug in den Dienst gestellt. Um Kosten zu sparen, wurde die Inneneinrichtung in Eigenregie von den Feuerwehrkameraden gebaut.
Durch Vermittlung von Ehrenkommandant-Stellvertreter Dorn sen. hat Frau Gräfin Franziska von Kuefstein zugesagt, das 3 Tage-Fest der Feuerwehr in der Tenne im Schloßhof abhalten zu lassen.
Aufgrund der guten Erfolge der Jugendfeuerwehr bei den NÖ Landeswettkämpfen wurde unsere Jugendgruppe nach Mittersill in Salzburg zu Wettkämpfen am 12.9.1982 eingeladen. Diese Wettkämpfe waren ebenfalls ein großer Erfolg. Im Bewerb Bronze konnte der 2., im Bewerb Silber der 3. Rang erreicht werden.
1984 wurde das Fest „110 Jahre FF-Viehofen“ sowie „10 Jahre Jugendfeuerwehr“ gefeiert. Erstmals wurden in diesem Jahr auch Jugendliche aus Oberradlberg zur Ausbildung in unserer Jugendgruppe aufgenommen. Pfarrer GR Willibald Fleischl feierte sein 25jähriges Priesterjubiläum. Auch wir schlossen uns der großen Gratulantenschar an. Am 18. März ist völlig unerwartet Ehrenkommandant Ferdinand Kuback im Krankenhaus St. Pölten verstorben. Wir werden Seiner immer ehrend gedenken.
Ehrenkommandant Franz Schramm ist am 4. Februar 1986 verstorben. Er hat die Wehr von allen Kommandanten am längsten erfolgreich geführt - 33 Jahre. In einer bewegten Zeit in der der Zweite Weltkrieg sich ereignete. Er wird uns immer Vorbild an Pflichterfüllung und Einsatzfreude bleiben. Ihm sei ein ehrendes Gedenken gewiss.
Das vorhandene Tanklöschfahrzeug 2000 Steyr 586 ist inzwischen 20 Jahre alt geworden und entspricht nicht mehr den geltenden Normen. Wegen eines Neuankaufs wurden Gespräche mit der Gemeinde eingeleitet. Nach Einholen der Angebote der verschiedenen Erzeugerfirmen, hat man sich zum Ankauf des TLF2000 von der Firma Lohr entschieden.
Das Jahr 1989 hatte es einsatzmäßig in sich. Gegen Ende des Jahres, genau am 6. Dezember, gab es wiederum Großalarm. Das Stammhaus der Firma Leiner am Rathausplatz brannte. Wie sich herausstellte, wurde auch dieser Brand an mehreren Stellen im Inneren des Gebäudes gelegt. Dieser Großbrand wurde nicht nur von den Feuerwehren St. Pöltens gelöscht. Es waren auch andere Bezirke wie z.B. Herzogenburg oder Kirchberg a.d. Pielach im Einsatz. Leider hat dieser Brand auch ein Todesopfer gefordert. Unsere Wehr war mit allen vorhandenen Fahrzeugen und 24 Mann stundenlang im Einsatz.
1990-1999
Anfang März 1990 wütete ein Orkan über Viehofen welcher mächtige Schäden anrichtete. Bäume wurden entwurzelt und versperrten die Straßen, Dächer wurden abgedeckt. Dies war ein großer technischer Einsatz, bei dem Bäume zersägt werden mußten, sowie herabfallende Teile von Dächern beseitigt wurden.
Im Jahr 1991 war wieder „Wahljahr“ bei der Feuerwehr. Die Herren des Kommandos wurden in ihren Positionen bestätigt, sodaß es keine Veränderungen gab. Anfang August kamen wir zum Hochwassereinsatz nach Oberarnsdorf in der Wachau. Zwei Tage mußten wir der dortigen Feuerwehr zur Seite stehen und Auspumparbeiten erledigen. Ende August brannte es bei der Entsorgungsfirma Ratteneder in Wilhelmsburg.
„LKW-Unfall in der Dr. Adolf Schärf-Straße“ - so geschehen am 4. April 1995. Es flossen dabei, aus dem durch den Aufprall undicht gewordenen Tank große Mengen an Dieselkraftstoff aus, welche mit Ölbindemittel aufgesaugt wurden. Weiters mußten aus dem leck gewordenen Tank ca. 500 Liter Diesel umgepumpt werden. Im Juli 95 brannte eine Diesellok am Bahnhof Viehofen. Nach erfolgter Abschaltung und Erdung der Oberleitung durch Bedienstete der ÖBB, konnten die Löscharbeiten aufgenommen werden. Wichtig war es, den Tank der Lokomotive zu kühlen, da, nach Angaben des Lokführers, kurz zuvor eine große Menge an Diesel getankt wurde. Dabei entstand nur Sachschaden an der Lokomotive.
Das Jahr 1996 begann mit dem größten Einsatz der Feuerwehr in Viehofen. Am 11. Jänner, um 22.45 Uhr, traf bei der FF Viehofen ein Alarm ein: „Brand bei der Firma Krefft“. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand bereits eine Halle mit ca. 1.800 m² in Vollbrand. 14 Feuerwehren mit ca. 240 Mann und 40 Fahrzeugen standen die ganze Nacht im Einsatz. Erst gegen Morgen konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Brandwache dauerte bis Mittag. In den nächsten Tagen mußten wir noch einige Male zu Nachlöscharbeiten ausrücken. Verletzt wurde bei diesem Großeinsatz Gott-sei-Dank niemand. Ein Übergreifen auf die Gebäude der Emmausgemeinschaft konnte verhindert werden. Nach diesem Brand zog die Firma Krefft in eine neue Halle nach Loosdorf, die Brandruinen in Viehofen stehen teilweise noch heute.
2 Tage nach diesem Großeinsatz waren wieder Wahlen bei der Feuerwehr. Kommandat Dorn hat aus beruflichen Gründen auf eine Wiederkanditatur verzichet. So wurde der bis dahin stellvertretende Kommandant Hermann Gänger zum Kommandanten und Ing. Stefan Pfeifer zu seinem Stellvertreter gewählt.
Auf Grund der Landeswettkämpfe in St. Pölten wurde in Viehofen eine Gästegruppe aus Ungarn4 Tage im Feuerwehrhaus beherbergt. In diesen 4 Tagen bestand das Programm neben der Wettkämpfe auch aus diversenen Ausflügen und einer Stadtbesichtigung.
Einsatzmäßig hatte es das 96er Jahr in sich. So rückten wir am 30. Dezember schon um 7.00 Uhr zu einer Menschenrettung bei der Emmausgemeinschaft aus. Ein stark unterkühlter Mann mußte mittels der Drehleiter der FF St. Pölten über das Dach vom Dachboden geborgen werden. Er hatte sich dort versteckt und wäre fast erfroren. Am Vormittag kam es im Bereich PS Markt zu einem Verkehrsunfall. Ein PKW mußte geborgen werden. Kurz nach Mittag ging erneut der Alarm. Nach tagelangen Temperaturen unter 10° C vereiste der Mühlbach in der Karl Ludwig Straße so stark, daß bereits Gärten unter Wasser standen und einige Keller in der Postgasse mit Wasser gefüllt waren. Es mußten einige Bäume im Uferbereich abgesägt und danach der Eisstoß mit ca. 10 Sprenungen beseitigt werden.
1997 war geprägt von vielen kleinen Einsätzen wie z.B. Fehlalarmen, Wohnungstür öffnen, usw. Am 8. Juli war es aber dann mit den kleinen Einsätzen vorbei. Wir erinnern uns alle noch an das Jahrhundert-Hochwasser. Viehofen war, sieht man von einigen Kellern welche mit Sickerwasser gefüllt waren ab, vom Hochwasser verschont. Wir mußten jedoch 2 Tage in Harland, Ochsenburg und St. Georgen Auspump- und Reinigungsarbeiten leisten. Das Land Niederösterreich bedankte sich bei allen beteiligten Einsatzkräften mit einer Anerkennungsurkunde.
Der 12. Oktober 1997 war ein historischer Tag für Viehofen. Der Zubau der Kirche wurde feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Die Feuerwehr war mit einer Abordnung dabei.
Der Gebäudekomplex „Traisenpark“ hat uns seit seinem Bestehen sehr viele Einsätze beschert. Meist waren es jedoch nur Fehlalarme, nicht aber so am 30. Mai 1998. Wir wurden um ca. 4.00 Uhr morgens alarmiert und mußten feststellen, daß ein Großteil des Kellers im Traisenpark unter Wasser stand. Der Niederspannungsraum, wo eine Stromstärke bis 1000 Volt auftreten kann, stand ebenfalls ca. 1,5 Meter unter Wasser. Weiters waren 3 Aufzugsschächte, sowie zahlreiche Warenläger diverser Firmen überflutet. Was war geschehen? Die Hauptleitung der Wasserversorgung war bei einem Filterdeckel aufgeplatzt. Wir mußten mit 4 großen Tauchpumpen ca. 9 Stunden den kompletten Kellerbereich auspumpen.
Geschichte 21 Jahrhundert FF-Viehofen
Einsatzmäßig war das Jahr 2000, Gott sei Dank, eher ruhig. Ein spektakulärer Einsatz war aber sicher der Verkehrsunfall am Schloßberg am 17.12.2000, bei dem ein Auto und die umliegende Au in Brand gerieten. Sonst gab es eher Kleinbrände. Bei den technischen Einsätzen handelte es sich meistens um Verkehrsunfälle bzw. Sturmschäden. Auf div. Veranstaltungen im vergangenen Jahr kann auch zurückgeblickt werden. Angefangen mit der Florianimesse und Haussammlung im Mai, danach das Feuerwehrfest im Mai, welches wieder einmal verregnet war. Im Juni waren ein paar Kameraden/in bei der Internationalen Feuerwehrmesse der Rote Hahn in Augsburg. Für alle die mit waren, war es eine beeindruckende Veranstaltung. Im August besuchten wir wieder unsere Partnerfeuerwehr in Ungarn.
Es fanden sich im Jahr 2000 auch 2 Kameraden die das golden Abzeichen absolvierten. Dies waren Kamerad Bichler Wolfgang und Gänger Christian.
Im Jahr2001 wurde das Kleinlöschfahrzeug (KLF-W) von der Fa. Lohr angeschafft. In diesem Jahr hatte man 82 Einsätze zu bewältigen und absolvierte 49 Übungen. Einer dieser Einsätze war der Brand auf der Städtischen Mülldeponie.
2002 wurde der aktuelle Kommandant- Stv. BI Helmut Stadlbauer und Gruppenkommandt BM Kurt Unfried vom damaligen Kommandant- Stv. Gerhard Uhlik angelobt. Es brannte auch dieses Jahr wieder einige Male auf der Mülldeponie St. Pölten. Unsere Wehr musste 2002 zu 75 Einsätzen ausrücken und es wurden 111 Übungen durchgeführt. Zum ersten Mal wurde am Johannesplatz das jetzt schon tradionelle Dorffest abgehalten wo auch die FF Viehofen mit Ständen vertretten war.
Bei der 129. Mitgliederversammlung im Jahr 2003 legte Kommandant Hermann Gänger sein Amt zurück. Einstimmig wurde sein Vorgänger Anton Dorn wieder an die Spitze der Wehr gewählt.
Bei den NÖ Leistungswettbewerben in Zistersdorf belegte unsere Wettkämpfgruppe den 6. Platz in „Bronze ohne Alterspunkte AFKDO“. Und war mit den 373,66 Punkten die beste Feuerwehr im Abschnitt St.Pölten-Stadt.
Im Jahr 2004 wurde unsere Kamerad Johann Steindl 70 Jahre alt. Zu diesem Anlass wurde er von unserer Wehr mit einer Feier überrascht. Bei der Fa. Lutz beim Johannesplatz fand eine Unterabschnittsübung des UA1 statt. Diese wurde von der FF Viehofen ausgearbeitet und durchgeführt. Eine Abordnung fuhr zu unsere Partnerwehr nach Szakoly, Ungarn.
Bei den 55. Leistungswettkämpfen2005 in Traisen konnten 4 Kameraden (darunter 2 Frauen) das silberne Leistungsabzeichen erreichen.
Bei der Jahreshauptversammlung2006 wurde ein neues Kommando gewählt. Anton Dorn wurde zum Ehrenkommandant und Gerhard Kotzmann wurde zum Ehrenverwalter ernannt. Das neue Kommando lautete: Kdt. OBI Gerhard Uhlik, Kdt-Stv. BI Richard Klein und zum Verwalter wurde Michael Bichler bestellt.
Im Mai 2006 rückte die FF Viehofen mit dem KHD-Zug nach Angern an der March und Dürnkrut an die slowakische Grenze zum Katastropheneinsatz aus. Drei Kameraden (Christian Gänger, Michael Kaiser, Klaus Unfried) bekamen vom Land Niederösterreich eine Ehrenabreichen Katastrophenschutzes .Zwei Kameraden (Kurt Unfried und Stefan Leitner)konnten das Leistungsabzeichen in Gold erfolgreich absolvieren. Ende des Sommers organisierte die FF Viehofen das Jugendlager des Abschnittes St. Pölten. 85 Jugendfeuerwehr Mädchen und Burschen aus den Feuerwehren des Stadtabschnittes wahren bei uns zu Gast. Für Freizeitbeschäftigung war gesorgt.
Jahr 2007
Das Jahr 2007 begann stürmisch im warsten Sinn des Wortes, denn in der Nacht zum
19. Jänner wütete der Orkan „Kyrill“ über Mitteleuropa und erwischte St. Pölten gegen Mitternacht. Kurz darauf wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Die FF-Viehofen wurden den ganzen Tag lang zu 10 Einsätzen gerufen. Am Abend desselben Tages fand die jährliche Mitgliederversammlung statt.
Im März, genau am 23.03.07 brannte wieder einmal die städtische Mülldeponie. Unsere Wehr war bei den Löscharbeiten dabei und am Tag darauf musste man gemeinsam mit der Stadtfeuerwehr nachlöscharbeiten durchführen.
In der Nacht zum 23. Juni musste man zwei Einsätze bewältigen. Zum einen wurde man zu ein schweren Verkehrsunfall auf die Mariazeller Strasse gerufen. Gleich nach dem Einrücken, kam die nächste Einsatzmeldung: „Brand Schwammerlstrasse“, binnen weniger Minuten war man beim Einsatzort eingetroffen.
Im Oktober 2007 wurde bei der Firma Metro eine Unterabschnittsübung durchgeführt, die von unsere Wehr ausgearbeitet und durchgeführt wurde.
Jahr 2008
Dieses Jahr begann mit einen der größten Brände in der Geschichte der Landeshauptstadt. Es brannte die Fa. Glanzstoff. Die FF Viehofen war die erst eintreffende Feuerwehr und war auch die letzte die wieder einrückte.
Bei der Mitgliederversammlung wurde ein neuer Kommandant-Stv. Mit Helmut Stadlbauer gewählt. Da sein Vorgänger Richard Klein sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurücklegte.
Im Mai 2008 konnten 17 Mitglieder erfolgreich das Abzeichen „Löscheinsatz Bronze“ erreichen.
Am 18. Juni 2008 brannte das ÖBB-Bewerk, bei dem unsere Wehr auch im Einsatz war.
Jahr 2009
Am 12.01.2009 so gegen 21:50 wurde die FF Viehofen zu einem Dachstuhl und Saunabrand nach Ratzersdorf gerufen.
TLFA 2000 der FF St. Pölten-Ratzersdorf, wurde ein HD Rohr unter Atemschutz im Innenangriff vorgenommen und mit der Brandbekämpfung im Saunabereich begonnen, bzw. eine Ausströmöffnung für eine anschließende Druckbelüftung geschaffen.
Durch die Feuerwehren Oberradlberg, Unterradlberg und Viehofen wurde die notwendige Atemschutzreserve gestellt. Insgesamt waren 9 Atemschutz Trupps (inkl.Ablöse) im Einsatz. Die leeren Atemschutzflaschen wurden durch
Im Februar wurde man zu einigen Brandalarmen gerufen. Am Ende des Monats war man im Rahmen des KHD-Zuges in Schwarzenbach an der Pielach im Einsatz.
Am Samstag den 21.03. am Vormittag hatte man einen skurrilen Einsatz, man wurde zum Viehofner See gerufen.
Denn eine Spaziergängerin glaubte einen verletzten Schwan im See entdeckt zuhaben.
Am 09.April 2009 gegen 01:30 Uhr ging in der Bezirksalarmzentrale St. Pölten ein Notruf über einen Zimmerbrand in der Dr. Wilhelm Steingötter Straße ein. Sofort wurden die FF St. Pölten - Viehofen sowie die
FF St. Pölten - Stadt alarmiert. “. Kurze Zeit später rückte man mit 4 Fahrzeugen sowie 20 Mann zum Einsatzort aus.
Am 23.05.2009 erhielten wir eine traurige Nachricht. Unser Ehrenkommandant EOBI Anton Dorn verstarb im 68. Lebensjahr.
Am 1.März 1955 ist Anton Dorn der Freiwilligen Feuerwehr Viehofen beigetreten. Er hat großen Wert auf die Kameradschaft gelegt. Er leitete 18 Jahre die Wehr und war KHD -Zugskommandant.
Ende Juni wurde die Wehr zu den ersten Hochwassereinsätzen gerufen. Es sollte bis zum 6.Juli.2009 weitere folgen.
Am 24.Juni 2009 standen über 60 Feuerwehren im Bezirk
St. Pölten seit den Nachtstunden im Hochwassereinsatz um Dämme zu sichern, Keller abzudichten oder überflutete Bereiche abzupumpen. Mehr als 520 Feuerwehrmitglieder kämpften unermüdlich gegen die Fluten.
Am 29.06.2009 gegen 18:00 Uhr schüttete es wieder einmal wie Verrückt.
Für die Feuerwehr Viehofen begann es mit einem Brandalarm beim Raiffeisenlagerhaus. Danach stand die Unterführung gegenüber der Fa. Lutz unter Wasser. Dort musste der Verkehr geregelt werden, da eine Durchfahrt nicht möglich war. Parallel waren Auspumparbeiten in der
Karl-Ludwig-Straße im Gange. Danach ging es weiter zu Auspumparbeiten in die Herzogenburgerstraße. Kurz nach dem Eintreffen wurde man nach Nadelbach beordert um Sandsäcke aufzustellen.
Am 06.Juli 2009 sollte es noch viel schlimmer kommen. Innerhalb von wenigen Tagen wurde zum 3. Mal der Katastrophenalarm ausgerufen.
In St. Pölten waren etwa Montagnacht keine Sandsäcke mehr vorhanden. Der Boden kann in den Hochwassergegenden mittlerweile kein Wasser mehr aufnehmen.
In der Landeshauptstadt St.Pölten wurde der Bereich des Alpenbahnhofes wiederum 2m hoch überflutet, eine bereits zweimal betroffene Holzfirma wurde wiederum vom Wasser getroffen, ebenfalls ein großer St.Pöltner Industriebetrieb, hier sicherten mehrere Feuerwehren den Lagerbereich und pumpten Wasser ab. Die Feuerwehr Viehofen war die ersteintreffende Feuerwehr als die Wassermassen das Lagerhaus erreichte. Man war dort bis halb fünf morgens in der Früh mit auspumparbeiten beschäftigt.Insgesamt waren an diesem Tag 23 Mann sowie alle Fahrzeuge und der KHD-Anhänger der FF Viehofen im Einstatz.
Am Freitag den 17.07.2009 wurde die FF Viehofen und FF Ratzersdorf an die Traisen zu einer Menschenrettung gerufen. Die beiden Geretteten dürften im Bereich einer Wehranlage gebadet haben. Eine Bekannte der beiden, die in der Nähe war, bemerkte plötzlich, dass die Badenden verschwunden waren.
Am 04.09.2009 feierte unser ältester Kamerad Franz Schweiger den 90sten Geburtstag. Er trat 1954 in die Feuerwehr Viehofen ein (55 Jahre Mitglied) und war Zeugwart und auch Fahrmeister. Er hat das Bronzene und Silberne Leistungsabzeichen sowie das 50 Jährige Ehrenzeichen.
Am 12. September trafen sich 98 Angehörige der Feuerwehrjugend des Bezirkes St.Pölten und ihre Betreuungspersonen in Viehofen zum bereits dritten Highlanderbewerb.
Jahr 2010
Am 12.-13. März 2010 fand in der Landesfeuerwehrschule in Tulln zum 11. Mal der Funkleistungsbewerb (FULA) statt. Die Florianis aus Viehofen stellten mit 13 Bewerbern die größte Abordnung bei diesem Wettkampf. 12 von Ihnen sind nun stolze Träger dieses Abzeichens.
Weiters konnte auf Bezirksebene ein toller Erfolg erzielt werden, da Nachrichtenwart BM Andreas Steindl das Punktemaximum von 300 Pkt. erreichen konnte (16. Gesamtsrang, von 500 Teilnehmern Landesweit). Wurde er der beste Teilnehmer aus dem Bezirk St. Pölten.
Im Zuge des Bezirksfeuerwehrtages am 9. April 2010 wurde BM Stefan Leitner das Ausbildungsverdienstabzeichen in Silber als Dank und Annerkennung verliehen.
Am 03.05.2010 wurde im zuge des diesjährigen Abschnittsfeuerwehrtages unseren Kommandanten Oberbrandinspektor Gerhard Uhlik das Verdienstabzeichen zweiter Klasse in Silber des Niederösterreichischen Feuerwehrverbandes verliehen.
Im Mai absolvierten die Kameraden V Dietmar Peham und LM Matthias Goll das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold erfolgreich.
Um 22.51 Uhr schrillten die Alarmglocken für die St. Pöltner Stadtfeuerwehr. „Wohnungsbrand in der Herzogenburgerstraße 24“ lautete die Alarmierung für die gesamte Einsatzmannschaft. Wenige Minuten später konnten ein Löschzug der FF St. Pölten-Stadt bereits in Marsch gesetzt werden. Kurz darauf wurde die FF St. Pölten-Viehofen zur Unterstützung alarmiert. Binnen Minuten rückte man mit 3 Fahrzeugen und 16 Mann zum Einsatzort aus.
Eine verheerende Gasexplosion sorgte für einen anstrengenden Feiertag für die Freiwilligen Feuerwehren St.Pöltens und Umgebung. Kurz vor 8 Uhr riss ein weithörbarer Knall die Bevölkerung aus dem Schlaf, wenig später wurden bereits die ersten Feuerwehren in die Munggenaststraße alarmiert. Die Feuerwehr Viehofen rückte unmittelbar nach der Alarmierung mit folgenden Fahrzeugen Tank 2, KLF-W, LAST und KDO Viehofen mit 28 Mann Besatzung aus.
Am 05.07.2010 gegen halb acht Uhr Morgens, bei der Feuerwehr Notrufzentrale in St. Pölten langen Anrufe ein, dass es in der Anton Brucknergasse in der Wohnhausanlage einen Brand geben soll. Es werden die Feuerwehren St. Pölten-Viehofen und St.Pölten-Stadt alarmiert. Bereits bei der Zufahrt zur Wohnhausanlage waren die dichten Rauchschwaden zu sehen.
Am 24. Juni 2010 absolvierten erfolgreich 3 Gruppen der FF St. Pölten - Viehofen die
AP Löscheinsatz (2xSilber, 1xBronze). Die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz wird seit einigen Jahren im Bundesland Niederösterreich bei den Feuerwehren durchgeführt und wird in drei Abschnitten - Bronze, Silber und Gold absolviert. Zwischen den Abschnitten Bronze Silber und Gold muss jeweils ein Zeitabstand von 2 Jahren liegen, wobei die Aufgaben der Kameraden immer schwieriger werden. Es galt Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe, Knotenkunde, Gerätekunde, Gefahrenkunde und dem eigentlichen Löscheinsatz, bei dem vor allen auf klare Befehle, das korrekte Arbeiten und den richtigen Ablauf Wert gelegt wurde, zu bewältigen.
Die Feuerwehrjugend St. Pölten - Viehofen veranstaltete am 21. August 2010 zum ersten mal einen 24 Stunden Actions-Tag.
Zur einer Atemschutz und Funkübung trafen sich der Unterabschnitt St. Pölten 1 am 13.10. 2010 im EKZ Traisenpark in Viehofen. Die Feuerwehren Pummersdorf, Waitzendorf,
St. Pölten-Stadt und Viehofen führten eine Belastungs- und Funkübung durch. Letztere wurde mittels des neuem digitalen Funks abgewickelt.
Im EKZ Traisenpark kamen die Atemschutzträger zum Einsatz. Bei der Belastungsübung galt es, vom Untergeschoss bis zum 6. Obergeschoss alles zu kontrollieren.
In Krustetten fand am 20.11.2010 die Weintaufe für den Grüner Veltliner Kogl 2010 „Jakobus“ statt. Als Weinpate fungiert unser Kommandant OBI Gehard Uhlik.
Die Feuerwehr Viehofen rüstete im Dezember 2010 mit dem MSA Auer Gallet F1SF auf.
Ein großer Teil der Einsatzmannschaft ist jetzt mit diesem Einsatzhelm ausgestattet worden.
Jahr 2011
Am 05.01.2011 hielt im Gasthaus Haiderer die FF St. Pölten – Viehofen ihre 137. Mitgliederversammlung ab. Als erste Feuerwehr im Abschnitt wählte die FF Viehofen ihr Kommando. In beeindruckender Weise wurde das alte Kommando (OBI Gerhard Uhlik und BI Helmut Stadlbauer) einstimmig wiedergewählt. Der Kommandant bedankte sich für das Vertrauen mit folgenden Worten: „ Danke für das Vertrauen das ihr in mich gesetzt habt und auf geht’s auf weitere 5 Jahre unter dem Motto nur gemeinsam sind wir stark“.
LFR Dietmar Fahrafellner bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit folgenden Worten: „Ich darf Gerhard Uhlik und Helmut Stadlbauer gratulieren und bedanke mich für die gute Führung dieser Wehr“ und „Hier ist eine Einstimmigkeit ein Zusammenhalt und die Einsatzstärke die was ihr habts hat manche berufliche Feuerwehr nicht“
